Höllriegelskreuth

Das Wasserkraftwerk Höllriegelskreuth.

Die Geschichte Höllriegelskreuths – heute zu Pullach gehörig - beginnt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als der Steinmetzmeister Franz Höllriegel hier einen Steinbruch erwarb. In Er ließ dort Nagelfluh abbauen – Abtransport in die Landeshauptstadt sicher auch mit Flößen.

1841 ließ er ein Gutshaus errichten, den heutigen „Brückenwirt“. Bei der früheren Flößereinkehr halten auch heute die Vergnügungsflöße für eine Pause.

Von 1894 an entstand an der Isar ein Wasser- und Dampfkraftwerk, das bis 1938 in Betrieb war. Auf der etwa 100 Meter langen Floßrutsche im heutigen Kraftwerk, das seit 1940 besteht, werden die Flöße 20 km/h schnell. Am Wehr haben sich schon manche Flößer die Zähne ausgebissen.

Mehr über Höllriegelskreuth in unserem Buch „Entlang der Isar. Von Scharnitz bis München-Thalkirchen - Ausflüge auf den Spuren der Flößer“.