Walchenseekraftwerk

Das Walchenseekraftwerk wurde 1918 bis 1924 zwischen Walchen- und Kochelsee gebaut, um die bayerischen Eisenbahnen zu elektrifizieren. Von diesem Bau belastet waren besonders die Isar- und somit auch die Loisachflößerei.

Durch Zuleitungen aus Isar und Rißbach wurde und wird dem Walchensee Wasser zugeführt. Das Wasser aus dem Walchensee strömt dann durch 450 Meter lange Druckrohre zu den Turbinen des Walchenseekraftwerks. Von dort aus gelangt es in den Kochelsee. Somit erhält die Loisach mehr Wasser; zur Hochwasservermeidung in Wolfratshausen wurde der Isar-Loisach-Kanal gebaut. Die Isar erhält allerdings weniger Wasser – seit dem Sylvensteinstausee (1959) verminderte es sich noch mehr. Seitdem kann auf Isar erst ab Wolfratshausen geflößt werden.

Mehr über das Walchenseekraftwerk in unserem Buch „Entlang der Loisach. Von Biberwier bis Wolfratshausen: Ausflüge auf den Spuren der Flößer“.