Loisachroute

Nachfolgend alle Orte aus unserem Buch "Entlang der Loisach - von Biberwier bis Wolfratshausen. Ausflüge auf den Spuren der Flößer" (in Auszügen) mit (Kurz-)Beschreibungen zur Flößerei

In alphabetischer Reihenfolge

Allmannshausen
In der St. Valentinskirche gingen vor allem die Wolfratshauser Flößer jahrhundertelang wallfahren. Votivtafeln zeugen davon. Weiterlesen ...

 

Bad Heilbrunn
Für die Flößerei bedeutsam war Bad Heilbrunn durch den seinen Weiler Achmühl. Beim Achmüller befand sich früher die Sägmühle, in der die Holzstämme verarbeitet und an der Uferböschung zur Loisach zwischengelagert wurden, ehe sie von dort aus die Böschung hinunter in die Loisach gerollt und zu Flößen gebunden wurden. Weiterlesen ...

 

Benediktbeuern
Die Laingruber - Laingruben hieß früher Benediktbeuern - hatten meist das Holz zu verflößen, das vom Kloster Benediktbeuern wegverkauft wurde. Der Bauernwald, an dem die Bauern Holz schlagen durften, befand sich in der Nähe desSattelbachs. Weiterlesen ...

 

Beuerberg
Das Stift Beuerberg entwickelte sich ab 1528 unter dem besonders rührigen Propst Leonhard Mochinger zum Floßlieferanten, wobei er die Stämme an seinen Säglieferanten oder an die Zunftmitglieder aus Wolfratshausen absetzte.  Weiterlesen ...

 

Biberwier
Die Loisach entspringt bei Biberwier in einem weitläufigen Quellgebiet im Naturschutzgebiet des Karstgebirges.  Weiterlesen ...

 

Bichl
Die Wasserstraße Loisach war in Bichl bis 1892 von großer Bedeutung. Die Bichler Floßlände befand sich in der „Aallaich“, einem Flurstück in der Roßweide nordöstlich des Roßweidbachs. Weiterlesen ...

 

Ehrwald
Weil Ehrwald an der römischen Via Claudia Augusta lag, bot sich auch für die Ehrwalder das Rottwesen als Einnahmequelle an.  Weiterlesen ...

 

Eschenlohe
Vor allem der Holzreichtum der umliegenden Wälder brachte Reichtum in den Ort. Die Eschenloher Lände und der Ganterplatz waren an der Flussmeisterstelle und am Loisachdamm hinter dem Haus in der heutigen Loisachstraße 2.  Weiterlesen ...

 

Eurasburg
In Achmühle, einem Ortsteil von Eurasburg, wo heute das Bürgerhaus nahe dem Maibaum steht, befand sich ein Wirtshaus, in dem die Flößer regelmäßig einkehrten. Und der Wolfratshauser Flößer Sebastian Goldhofer erzählte 1929: „Wieviel tausend Bretter haben wir von Eurasburg nach München geflößt! Jetzt befördern das Bahn und Auto."  Weiterlesen ...

 

Farchant
Die Farchanter Flößer gingen mit Holz, Kalk, Gips und Vieh, aber auch mit Holzkohle auf monatelange Floßfahrten - sogar bis nach Ungarn.  Weiterlesen ...

 

Garmisch-Partenkirchen
Der aufblühende transalpine Handel, Weintransporte aus Südtirol und Durchzüge von Kaisern und Königen waren die Voraussetzung für die positive Entwicklung von Partenkirchen und auch von Garmisch, das sich am Transportwesen Anteile sichern konnte. Weiterlesen ...

 

Gelting
Aufgrund seiner Nähe zur Loisach und zuWolfratshausen haben einige Bewohner im Nebenerwerb als Flößer oder Arbeiter an den zahlreichen Länden und Ganterplätzen in Wolfratshausen und Umgebung gearbeitet. Weiterlesen ...

 

Grainau
Im Bereich der Grainauer Schmölz gab es zwei Ganterplätze an der Loisach: auf der „Loisach-Insel bei der Schmölz“ und beim „Vorderstampfl bei der Schmölz“. Zu Flößen wurde das Holz erst in Garmisch gebunden.  Weiterlesen ...

 

Griesen
Triftholz aus der Gegend wurde im Birgwald, z.B. auf der Schell beim Plansee, gefällt, oft geschnitten und an der Neidernach gelagert. Weiterlesen ...

 

Großweil
Großweil war der wichtigste Flößerort an der oberen Loisach.Schon früh wurde hier neben der Landwirtschaft auch die Flößerei betrieben. Jeder hiesige Holzverkäufer wollte seine Waren hier am Loisachufer lagern. Weiterlesen ...

 

Kleinweil
In Kleinweil gab es einen Floßbindeplatz – nur lag der auf Großweiler Gebiet. Die Großweiler ließen das nicht zu, da es Großweiler Gebiet war und weil diese Stellen bei Überschwemmungen gefährlich würden. So kam es 1823 zum Prozess. Weiterlesen ...

 

Kochel
Das Holz aus den Staatswaldungen des Benediktbeurer Forstamts und der Kochler Bauern wurde zunächst zum See gebracht, dort zu Flößen gebunden und zum Loisachausfluss bei Brunnenbach gerudert. Es war eine mühsame Arbeit, die mehrere Stunden dauerte und je nach Windverhältnissen schwierig durchführbar war. In Kochel gab es auch über 300 Jahre Gipsbergbau. Die Qualität war so hervorragend, dass das Produkt bald in den Isar-Donau-Raum verflößt wurde. Weiterlesen ...

 

Lermoos
Der Salztransport (Salzrod) war für den Ort eine der wichtigsten Einnahmen in dieser Zeit. Hier war auch die Niederlage-Station für das Salz. Weiterlesen ...

 

Murnau/Hechendorf
Die Bürger lebten von Fernlast- und Personenverkehr, vom lokalen Handel und in geringem Umfang von derLandwirtschaft. Die Pfarrkirche ist dem heiligen Nikolaus geweiht, weil er Patron der Fuhrleute, Flößer, Bierbrauer, Apotheker und Wachszieher verehrt wird, alles Berufe, die damals in Murnau üblich waren. Die meisten Flößer wohnten im heutigen Murnauer Ortsteil Hechendorf.  Weiterlesen ...

 

Oberau
Blühende Oberauer Gewerbe waren Flößerei, die Gips- (1700–1910) und Kalkgewinnung. Alle Flöße mussten in Oberau zur Abfertigung anlegen, der Ort war ein Hauptumschlagplatz für Holz- und Holzprodukte, die meist aus dem waldreichen Ammertal herangefahren wurden.  Weiterlesen ...

 

Ohlstadt
Die Ohlstadter Bauern stellten in ihren Steinbrüchen östlich von Ohlstadt Wetzsteine her, die vor allem zum Schärfen von Sensen und Sicheln benötigt wurden. Die Steine waren sehr begehrt: Sie wurden via Floß überall in Europa geliefert, wie nach Prag oder bis in die Balkanländer.  Weiterlesen ...

 

Partnachklamm
Seit mindestens 1600 kennt man in der Region das Triften. Die Arbeit war lebensgefährlich: Nur durch Abseilen in die allein von oben zugängliche Partnachklamm konnten die riesigen Holzmengen getriftet werden. Weiterlesen ...

 

Penzberg
Durch Kohlebergbau, den es seit mindestens 1557 gibt, wurde Penzberg zum wichtigsten Ort der Region. Nur wurden die hohen Transportkosten zu den Absatzmärkten durch die Flößerei zum Problem. Aber die Münchner Angerkloster-Nonnen, die hier zehn Fischweiher und fünf Güter besaßen, ließen den Ertrag auf Flößen über die Loisach ins Kloster bringen. Im heutigen Ortsteil Schönmühl kehrten die Flößer gern ein. Weiterlesen ...

 

Schlehdorf
Die Schlehdorfer Flößer hatten ihren Ganterplatz direkt am Kochelsee. Wenn Westwind herrschte, konnten sie einigermaßen flott durch den See rudern, ganz im Gegensatz bei „Sunnawind“ (Südföhn). Oft wurden sie dann ins sumpfige Nordufer abgedrängt und saßen im Moor fest. Weiterlesen ...

 

Sindelsdorf
Im 17. Jahrhundert gründete sich in Sindelsdorf eine Handelskompanie, die auch Güter wie Holzschnitzereien, Kurzwaren oder Eisengeschmeidewaren, wie Feilen, auf Flößen die Loisach hinabtransportierte. Weiterlesen ...

 

Walchenseekraftwerk
Das Walchenseekraftwerk wurde 1918 bis 1924 zwischen Walchen- und Kochelsee gebaut, um die bayerischen Eisenbahnen zu elektrifizieren. Von diesem Bau belastet waren besonders die Isar- und somit auch die Loisachflößerei.   Weiterlesen ...

 

Wolfratshausen
Kaum ein anderer Erwerbszweig hat das wirtschaftliche Leben im Ort so geprägt wie die Floßfahrt auf Loisach und Isar. Belegt ist, dass ab dem 12. Jahrhundert Flöße von Wolfratshausen in Richtung München ablegten. Denn als 1157 das Geschlecht derer von Wolfratshausen ausstarb, gehörten zum Vermächtnis des letzten Grafen, Heinrich II., auch eingenommene „Floßpfennige“.  Weiterlesen ...

 

 

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