Floßfahrt auf der Alz

Floßfahrt auf der Alz Foto Hötzelsperger

Sie fahren mit einem 25 qm großen Holzfloß auf der Alz durch das reizvolle idyllische Alztal, (einem Landschaftschutzgebiet) welches Sie von Seebruck nach Truchtlaching treibt. Die Fahrt dauert je nach Wasserstand 2-3 Stunden, der Rücktransport erfolgt mit dem Bus. Das Floß ist TÜV abgenommen und sehr sicher, wird von zwei Flößern gelenkt. Die Flößer betreuen Sie auch und sind für Getränke und Brotzeit zuständig. Das Floß treibt ganz gemütlich ohne irgendwelche Stromschnellen dahin bis zum Zielort Truchtlaching.

Auskünfte erhalten Sie bei der Tourist-Information Seebruck unter der Tel.Nr. 08667 7139 oder unter www.seeon-seebruck.de.

Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Homepage des Veranstalters unter www.alzflossfahrt.de Telefon: 08667 508, Fax: 08667 8798279

Floß und Flößerdenkmal in Mittenwald

Floßmodell am Fritz-Prölß-Platz

Nach dem Vorbild der traditionellen Isarflöße haben Carolin Gallmetzer, Peter Angele und Christl Veit in Eigenleistung ein verkleinertes Floß fertigen lassen, das symbolisch am Ufer des neuen Marktbachs anlegt. Die Einweihung war am 13.6.2012.

Neu seit Juni 2014 ist ein Flößerdenkmal, das gleich dort in der Nähe steht. Es ist dem Grünwalder Bürger Otto-Ernst Holthaus, und der Marktgemeinde Mittenwald zu verdanken, dass es jetzt an der Isar die „Achse der Flößerei“ Grünwald-Wolfratshausen-Mittenwald gibt. Denn der 82-jährige Wahl-Mittenwalder stiftete eine bronzene Flößerfigur, den die Grünwalder Bildhauerin Barbara Hoyer geschaffen hat. Und weil sie ein exakter Abguss von Hoyers Wolfratshauser (2009 eingeweiht) und Grünwalder Statue (1999 eingeweiht) ist, verbindet sie diese Orte auch vortrefflich aus flößerischer Sicht.

 

Flößerspielplatz in Krün

Flößerspielplatz in Krün

Der Spielplatz in der Nähe des Tennisplatzes ist eine grandiose Gemeinschaftsleistung des Dorfes. Viele Bürger haben sich mit Spenden und/oder durch Arbeitseinsätze am Spielplatz an der erfolgreichen Verwirklichung beteiligt. Den ganzen Sommer über ist der Spielplatz von vielen Kindern und auch deren Eltern und Großeltern bevölkert. Die Menschen kommen von überall her um einige Stunden auf dem Spielplatz zu genießen. Auch etliche Kindergartengruppen aus dem Landkreis haben schon Ausflüge zum Flößerspielplatz gemacht.

Großer Flößerspielplatz an den Sportanlagen

Flößermuseum in Lechbruck am See

Flößer im Flößermuseum Lechbruck

Das heutige Flößermuseum ist eines der ältesten Häuser von Lechbruck am See. Mitten im Zentrum steht es im Weidach Nr. 8. Es wurde nachweislich in den Jahren 1645 und 1646 erbaut. Für damalige Verhältnisse ist es ein großes Gebäude und wurde wahrscheinlich von wohlhabenden Flössern gebaut. Das Wasser des Lechs reichte damals bis fast vor das Haus und hatte dadurch eine ideale Lage, um die angelieferten Holzstämme gleich im flachen Wasser des Lechufers zusammenbinden zu können (Floßbindeplatz). Der Lech wurde durch Flußverbauungen nach und nach in östliche Richtung gedrängt, um Land zu gewinnen.

Das Haus könnte in seiner 350jährigen Geschichte viel erzählen. Ständig wechselnde Bewohner und dann im 18. Jahrhundert die Aufteilung in zwei Wohneinheiten hinterließen ihre Spuren. Die Aufteilung erfolgte nicht wie heute üblich, sondern nach dem Dachgiebelverlauf in Ost-West-Richtung.

Öffnungszeiten und Termine für Führungen erhalten Sie auf der schönen Homepage des Flössermuseums in Lechbruck am See im Internet, unter www.floesser-lechbruck.de.

Flößerpfad in Wolfratshausen

Eine Tafel des Flößerpfads

Wolfratshausen hat seit 2011 einen Flößerpfad mit 1,6 Kilometern Länge mit sechs reich bebilderten Informationstafeln. Er erzählt auf anschauliche Weise allgemein die Geschichte dieses alten Handwerks und speziell der Flößerei in der Stadt.

Die Stationen beginnen an der Alten Floßlände und folgen einem bestehenden Spazierweg an der Loisach. Er endet an der Floßlände von Josef Seitner in Weidach. Der Weg ist familien- und behindertengerecht. Und er ist gegen Vandalismus gesichert, da die Tafeln aus Aluminium und aus speziell beschichtetem Glas bestehen und zudem fest im Boden verankert sind. Auf der ersten Tafel wird über Historisches zur Flößerei informiert, zweite Station ist am Sebastianisteg, weil dort früher der Floßkanal von der Loisach abzweigte. An der dritten Station, der Andreasbrücke, wird über die Schutzheiligen St. Nikolaus und St. Nepomuk berichtet, die vierte, die sich zwischen Andreasbrücke und Kastenmühlwehr befindet, beschreibt das Handwerk der Flößer. Die fünfte Station ist am Kastenmühlwehr, hier wird die Geschichte des Wehrs erzählt. Die sechste Tafel vermittelt die die Entwicklung vom Lastentransport durch Flöße bis zum Flößertourismus von Wolfratshausen bis München.

Der AK des LAW hatte ein ganzes Jahr ehrenamtlich an seiner Verwirklichung gearbeitet. Mitgewirkt haben auch die Flößer Franz und Josef Seitner, Hobbyhistoriker Christian Steeb und unser Verein. Zwei Sponsoren habendie Kosten für zwei Tafeln übernommen: die beiden örtlichen Seitner’schen Flößereibetriebe und der LAW. Die Stadt hat die übrigen Kosten des Pfads finanziert.