Sonderführung "Handelswege im Oberland" 2019

17. März 2019

Ausstellung im Kloster Benediktbeuern

„Geschichte der Handelswege zu Wasser und zu Land im Oberland“

Von der Via Claudia Augusta über die Via Claudia Augusta, die Salzstraßen des Mittelalters bis hin zu den Wasserstraßen auf den Flüssen durch die Flößerei reichte die Palette der Ausstellung „Handelswege durchs bayerische Oberland“. Präsentiert hat sie die Fachberatung Heimatpflege des Bezirks Oberbayern im Kreuzgang des Klosters Benediktbeuern im Frühjahr 2019. Unser Verein bot anlässlich seines 10-jähren Bestehen mit großem Erfolg eine Sonderführung mit dem Kurator der Ausstellung, Klaus Eder vom Buidleck, Lenggries, an.

Zweitausend Jahre Handelswege über die Alpen und durch Oberbayern – sie waren die wirtschaftlichen Lebensadern des Landes, sie brachten Steuern und Abgaben, trugen Heere und Kanonen, sie verteilten aber auch Kulturgüter und Glaubensvorstellungen. Selbst in Zeiten von Hungernot und Pestgefahr starb das Leben auf ihnen nicht aus.

Anhand von 70 Collagen-Tafeln mit rund 300 Bildern und ausführlichen Texten wurde das Thema zur Geschichte der Handelswege im Oberland ausführlich beleuchtet, wie auch die Geschichte der Flößerei, des Postwesens, über Eisenbahnen, Brücken und Zölle. Die Ausstellung informierte auch über die Menschen, die den Handel betrieben: die Säumer, die Lasten auf dem Rücken von Saumtieren über das Gebirge transportierten; 30 historische Porträts zeigen alte Berufe - vom Flößer bis zur Spinnerin.

Führung Handelswege - Eder

Claus Eder, in vierter Generation Spross einer Lenggrieser Fotografen- und Sammlerdynastie, hat es unternommen, den alten Handelswegen nachzuspüren. Dabei musste er aus den 500.000 Fotografien und Abbildungen seines Archivs auswählen. Übrigens, Eder ist Inhaber des „Buidl-Eck“-Geschäfts in der Marktstraße 5 in Lenggries, www.buidleck.de.

Die Ausstellung im Kreuzgang des Klosters Benediktbeuern wurde von der Fachberatung Heimatpflege des Bezirks Oberbayern unterstützt.