Besuch im AlpinMuseum in Kempten mit Vortrag über Flößerei auf der Iller

20. Mai 2012

Vortrag in Kempten

Mitglieder unseres Vereins reisten anlässlich des Internationalen Museumstags ins AlpinMuseum in Kempten. Museumsleiterin Ursula Winkler hatte uns in das Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums eingeladen, um dort den Besuchern im Rahmen der Sonderausstellung „Holz aus den Bergen“ (noch bis 18. November) im Besonderen über die umfangreiche Trift auf der Iller und die Flößerei ab Kempten zu berichten.

In dem großzügig eingerichteten Museum – dem ehemaligen Kemptener Marstall – erzählten die Vorstandsmitglieder Hermann Paetzmann, Hannes Kirchhofer, Sabrina Schwenger und Ehemann Jörg drei Mal – vormittags, mittags und am Nachmittag – über die Flößergeschichte des Ortes und entlang der Iller. Die Texte hatte ihnen Vorsitzende Gabriele Rüth nach historisch fundierten Ausarbeitungen zusammengestellt.

Kempten-Vortrag-mit Querflöte+Zither Kempten-Vortrag-mit Altphörnern

Die zahlreichen Zuhörer erlebten einen abwechslungsreichen Vortrag, der sogar musikalisch stimmungsvoll umrahmt wurde von Alphornbläsern, Zither- und Querflötenklängen. In unseren Vortrag bezogen wir die ausgestellten historischen Flößerei- und Trift-Fotografien von Erika Groth-Schmachtenberger mit ein:

Kempten Ausstellung Floßfahrt Lenggries - Foto Groth-Schmachtenberger


Isarfloß am Ende der Jachenau – Noch waren die Flößer nicht auf der Isar angekommen. Von den Flüsschen Jachen, Rißbach oder vom Walchensee herkommend mussten die Flöße zusammengefasst werden. Erst „am Leger“ ging es dann in die oft reißende Isar und weiter über Lenggries, Tölz und Wolfratshausen bis München. Text: Bildunterschrift der Ausstellung, Foto: Groth-Schmachtenberger, 1939.

 

Zurück