Flößerfest in Wolfratshausen

7./ 8. August 2010

Ein Flößerfest mit vielen Attraktionen für Groß und Klein feierte Wolfratshausen Anfang August. Zwar konnte wegen des Hochwassers der Loisach das Fest nicht wie geplant an der Alten Floßlände stattfinden, doch der große Garten des Wirtshauses Flößerei in der Nachbarschaft war ein gemütlicher Ersatz. Aufgrund des guten Zuspruchs ist zu wünschen, dass das Fest eine Wiederholung erfährt, besonders weil die Stadt ja kürzlich von der internationalen Flößervereinigung den Titel „Internationale Flößerstadt“ offiziell verliehen bekam.

Floesserfest-Team

Das Organisationsteam (v.l.): Hans -Werner Kuhlmann (LAW), Stephanie Thanner (Wirtshaus Flößerei), Gaby Rüth (Flößerstraße), Frederik Holthaus (Isarkaufhaus), Philipp Paradiso (Wirtshaus Flößerei), Hermann Paetzmann (Flößerstraße)

Viele Vereine, Verbände und Organisationen sowie das Wirtshaus Flößerei als Veranstalter trugen zum Gelingen des Festes bei. Mit im Organisationsteam waren unser Verein sowie der Werbekreis Wolfratshausen, der Verein Lebendige Altstadt (LAW). Weitere Vereine, die das Programm mitgestalteten, waren Kolping, der FC Weidach, der Schachclub Wolfratshausen und der TSV-Wolfratshausen.

Die Höhepunkte: Die Kinder konnten kleine Flöße basteln (Flößerstraße/Barbara Pfannerstill), Torwandschießen (FC Weidach), in der Hüpfburg (Werbekreis) turnen, Jonglieren üben (TSV) und Ponyreiten. Am Samstagnachmittag spielte die Krinoliner Blaskapelle und am lauen Abend die „Wuidara Pistols“ mit Lagerfeuerromantik. Am Sonntagabend gelang es der „Walter Autsch Band“, nach einem kurzen, aber heftigen Gewitterschauer wieder Stimmung in den Wirtsgarten zu bringen. Jeder konnte mitmachen beim Volkstanz mit Heini Zapf am Sonntagvormittag. Der Schachclub Wolfratshausen lud zu einem Simultan-Schach-Spiel und hatte dafür sogar die gebürtige Usbekin Elena Levushkina eingeladen, die an Brett zwei der Deutschen Damen-Nationalmannschaft spielt. Benedikt Wammetsberger und seine Frau zeigten Filzarbeiten.

Großen Applaus erntete unser Hermann Paetzmann alias „Flößer Hartl“ mit „Der Lohengrin von Wolfratshausen“ aus „Opern auf bayrisch“. Der Film „der letzte Flößer“ des Ickinger Filmemachers Rüdiger Lorenz lief im Wirtshaus Flößerei.

 

Zu gewinnen in einem Quiz, das wir zusammengestellt hatten, gab es eine Floßfahrt, gespendet von Josef Seitner, sowie 20 Werbekreistaler im Wert von 200 Euro. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt unter anderem mit zahllosen selbstgebackenen Kuchen, die unsere Vereinsmitglieder und Freunde unseres Vereins gebacken hatten.

 

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