Johannisfloß-Prozession in Wolfratshausen14. Mai 2011

14. Mai 2011

Die feierliche Johannisfloß-Prozession an der Alten Floßlände begann nach Einbruch der Dunkelheit am späten Samstagabend. Die Prozession findet eigentlich alle drei Jahre anlässlich des Jahrtags des Flößerpatrons Johannes Nepomuk, der am 16. ist, statt. Wegen des Stadtgeburtstags „50 Jahre Stadternennung“ wurde der Termin ausnahmsweise auf zwei Jahre verkürzt.

 

Als die beiden Flöße, eines mit der hell angestrahlten Nepomukstatue, den Flößern, ihren Familien und Freunden (darunter auch unser Vize Hermann Paetzmann), das andere mit den Ehrengästen, an der Spitze Bürgermeister Helmut Forster, an der Alten Floßlände ankamen, wurden sie erwartet von den Abordnungen der örtlichen Vereine d’Loisachtaler und der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft. Der Spielmannszug der Gebirgsschützen spielte auf und die Böllerschützen, ließen es so laut krachen, dass es kräftig vom Bergwald wiederhallte. Fackeln auf der Loisach, zahllose Lichter an den Brücken und Fackelträger an Land, beleuchteten das Geschehen.

 

Die Pfarrer Johannes von Bonhorst und Florian Gruber segneten Flößer, Ehrengäste und Flöße, darunter auch die Delegation der Internationalen Flößervereinigung, sie sich wegen der Verleihung des Titels „Internationale Flößerstadt Wolfratshausen“ in der Stadt befand. Die zahlreichen Kinder durften dann ihre oft mit großem Aufwand  selbstgebastelten Lichterflöße in die Loisach setzen. Den Abschluss bildete ein großes Feuerwerk hoch über dem Bergwald, das von dort aus entzündet wurde.

 

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