Prospekt zur Flößerei in Wolfratshausen

Im September 2015

Flößerflyer mit Geschichten zum Zuhören

Vorstellung Flößerprospekt

Vorstellung des Prospekts: Sabrina Schwenger, Gisela Gleißl, Bürgermeiser Klaus Heilinglechner (v.l.).

Wer es noch nicht weiß, erfährt es im neuesten Flyer der Stadt Wolfratshausen: Die Flößerei hat in der Stadt an Isar und Loisach sehr große Tradition und kann hier sogar noch – als eine der wenigen Gemeinden in Deutschland – erlebt werden. Als einzige Stadt in Deutschland hat Wolfratshausen noch drei Floßländen, an denen im Sommer fast täglich mehrere Flöße gen München starten. Im September 2015 stellte Tourismusmanagerin der Stadt, Gisela Gleißl, den modern gestalteten, quadratischen Flyer vor, mit dessen Hilfe man sich auf Spurensuche in Wolfratshausen begeben kann. Was hat das mit uns zu tun? Viel, denn wir haben bei der Entstehung fleißig mitgeholfen.

Zum Beispiel stammen von uns die Informationen und einige Bilder. Und unsere Sabrina Schwenger erzählt im Audioguide Geschichten zur Flößerei in Wolfratshausen. Insgesamt drei Geschichten hat Sabrina, die bereits drei Hörbücher über Sagen und Legenden in Wolfratshausen herausgebracht hat, in einem professionellen Studio eingesprochen: „Rund um den Marienplatz“, „Wie ein Floß entsteht“ und „Die fidele Floßfahrt“. Organisiert haben wir den Kinderchor der städtischen Musikschule, er hat unter Leitung von Yoshihisa Kinoshita extra das bekannte Volkslied „S‘ gibt nur a Loisachtal alloa“ eingesungen, außerdem kann man den stimmungsvollen, kurzen Film „Altes Brauchtum neu erweckt – Die Johannifloß-Prozession“ dort finden.

Wer die Flößerstadt bei einem Flößerrundweg mit Karte erwandern möchte, bitteschön: Er wird zu den Seitner’schen Floßländen nach Weidach oder zur Angermeierlände an der Isar in der Pupplinger Au geführt. Da kann er erleben, wie ein Floß entsteht, allerdings muss er schon morgens ab 6 Uhr früh hingehen, denn dann werden sie zusammengebaut. A uch in der Altstadt gibt es noch einige Spuren auf dieses für die Gemeinde so wichtige Handwerk. Die Hinweise dazu haben wir, das heißt unsere Vorsitzenden Gabriele Rüth und Schriftführerin Sabrina Schwenger zusammengestellt.

Im Flyer finden sich viele Hinweise, zu kleineren und größeren, flößerischen Sehenswürdigkeiten in der Internationalen Flößerstadt. So weisen sie auf die Sonderausstellung im Heimatmuseum hin, oder auf die Lüftlmalereien in der Altstadt, wie auch sogar auf ein altes Miniatur-Zunftfloß über dem Stammtisch im Gasthaus Humplbräu. Weiter finden sich in dem Prospekt Hinweise auf die alten Häusernamen, darunter auch die, in welchen Flößer einst wohnten, und den Historienpfad des Historischen Vereins.

In die Karte eingezeichnet ist auch der Flößerpfad des Vereins Lebendige Altstadt Wolfratshausen (LAW), der auf sechs reich bebilderten Informationstafeln die Geschichte dieses alten Handwerk allgemein und besonders zur Flößerei in der Stadt beschreibt. Seine Stationen beginnen an der Alten Floßlände und folgen einem Spazierweg entlang der Loisach bis zu den Floßländen in Weidach, wo heutzutage die Vergnügungsflöße starten.

Über die Geschichte der Stadt und die Bedeutung der Flößerei für sie erfährt man viel beim Audioguide der Stadt. Handy mit QR-Code-Leser reicht aus. Einfach den Code hier auf diesem Flyer einscannen und los geht’s, erklärte sie. Wer lieber daheim in aller Ruhe die Geschichten hören möchte, kann dies natürlich auch. Sie sind auf der Internetseite der Stadt zu finden unter www.tourismus.wolfratshausen.de und hier unter der Rubrik „Hörpfad“.

Der Flyer liegt im Wolfratshauser Bürgerbüro, Marienplatz 1, und den Hotels in Wolfratshausen aus und ist kostenlos erhältlich.

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