Herbst 2014

Amin Jarrar Seminararbeit

„Ich bin eigentlich ziemlich unwissend beim Thema Flößerei“,  gestand Amin Jarrar ehrlich, als er sich im Herbst 2014 bei unserer Vorsitzenden Gabriele Rüth erstmals telefonisch meldete. Sie antwortete dem 17-jährigen Geretsrieder Gymnasiasten, dass sie ihm natürlich sehr gern Material zur Verfügung stellen werde. Gesagt, getan:  Es wurde ein Treffen vereinbart, wobei die Informationsbroschüren des Vereins zur Flößergeschichte  an Isar und Loisach den Besitzer wechselten.  Es folgten dann noch einige Gespräche und Treffen - inklusive der Besichtigung der Wolfratshauser Originalschauplätze -, in denen unsere Vorsitzende dem Abiturienten die Geschichte das jahrhundertealte Handwerk näherbrachte. „Mein Interesse an der Flößerei hat sich mit dem Einarbeiten in die Materie immer mehr entwickelt“, erzählt er heute, „ich war allerdings überrascht vom Umfang des Themas, habe gemerkt, was dahintersteckt, also, wie weit die Flößerei auch in der allgemeinen Geschichte Platz einnimmt. Sein intensives Studium wurde belohnt: Amin Jarrars schriftliche Seminararbeit und die fünfzehnminütige PowerPoint-Präsentation wurden gut bewertet.

„Es ist schön, dass sich die Jugend jetzt verstärkt für dieses uralte Handwerk interessiert“, freut sich Rüth, „vielleicht liegt es ja auch daran, weil die Flößerei ja jetzt in die bundesdeutsche Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden ist.“ 

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