Vortrag über Flößerei an Isar und Loisach

15. Mai 2011

Das große „Wolfratshauser Flößerwochenende“ mit der Ernennung „Wolfratshausen Internationale Flößerstadt“, Johannisfloß-Prozession, Sonderausstellung im Heimatmuseum und Eröffnung des Flößerpfads fand ein schönes Ende am vergangenen Sonntagabend. Denn unser Verein lud bei freiem Eintritt zu einem abwechslungsreichen Vortrag mit historischen Bildern, Titel: „Fahrn ma nach Minga mit‘m Floß – Die Flößerei – ein Stück Heimat- und Kulturgeschichte an Isar und Loisach“. Etwa 70 Zuhörer waren der Einladung ins Wirtshaus Flößerei gefolgt. Als Referenten hatte Vorsitzende Gabriele Rüth den bekannten Wolfratshauser Hobbyhistoriker Christian Steeb eingeladen, der lebendig und kenntnisreich unter anderem über vergessene Floßländen in Wolfratshausen und Umgebung erzählte und dies mit seltenen Dia-Aufnahmen belegte.

Auch der zweite Referent Josef Brandner aus Ohlstadt im Werdenfelser Land war ein wissenschaftlich fundierter Kenner seines Themas „Flößerei, ein uraltes Gewerbe“. Dank seiner Studien, die er seit zirka 40 Jahren im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München betreibt, hat er auch geschichtliche Fachbücher verfasst. „Und weil die Flößerei ein wichtiger Teil der Werdenfelser Geschichte ist, habe ich natürlich auch darüber akribisch nachgeforscht.“ Spannend berichtete der ehemalige Lehrer in seinem über einstündigen Referat in Wort und Bild (mittels Beamer) über die gefährliche Flößerei an der Isar von Mittenwald aus und der Loisach ab Garmisch bis ins ferne Ungarn.

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