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Wallgau

Wallgau lässt erstmals im Jahr 763 nachweisen, denn der Name taucht erstmals in der Gründungsurkunde des Klosters Scharnitz auf. Ein hübscher Schmuck sind die Lüftlmalereien an den Gebäuden. Sie zeigen Szenen aus der örtlichen Wirtschaft, auch Flößerszenen. Das Dorf profitierte von zwei Verkehrsadern: der Handelsstraße über den Kesselberg nach Kochel und von dort nach München sowie der Isar.

Die unmittelbar an den Fluss grenzenden Berge boten reichliche Holzvorräte. Alte Aufnahmen von Wallgau beweisen, wie die Nordhänge des Soierngebirges von Kahlschlägen betroffen waren. Auch die Kalksteine aus der Isar fanden Verwendung zur Gewinnung von Branntkalk.

Heute erinnern an die Flößerei in Wallgau das Ortswappen: Über einem Dreiberg, darin ein blauer Wellenbalken (Isar) und eine silberne Pilgermuschel (Jakobsweg), sind ein goldener Abtstab und ein goldener Flößerhaken gekreuzt unterlegt.

Mehr über Wallgau in unserem Buch "Entlang der Isar. Von Scharnitz bis München-Thalkirchen - Ausflüge auf den Spuren der Flößer".

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Der Flößerteddy Bär in


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